Evel Knievel: So viele Knochenbrüche erlitt der legendäre Stuntpilot

Trotz – oder wegen – jeder Menge Knochenbrüche, Alkohol und Schmerztabletten wurde Robert Craig Knievel der berühmteste Stuntpilot aller Zeiten. Ein Porträt.

  • Robert Craig Knievel ist der berühmteste Stuntpilot aller Zeiten.
  • Seine 433 Knochenbrüche sichern ihm einen Platz im Buch der Rekorde.
  • Ein Podcast für die Autorevue.

Der Stunt, der Robert Craig Knievel, genannt Evel Knievel, berühmt machen sollte, war genau genommen ein Betrug. Als der große Las-Vegas-Boom gerade einsetzte und jedes Hotel nach Aufmerksamkeit lechzte, beschloss Knievel, über den Brunnen vor dem Ceasars Palace zu springen. Auf einem Motorrad. Weil ihn aber niemand kannte, erteilte ihm das Hotel eine Abfuhr und die Fernsehsender weigerten sich, die Übertragungsrechte zu kaufen.

Evel Knievel: Der Stuntman im Portrait

Also bat Knievel ein paar Freunde um einen Gefallen. Sie riefen sowohl beim Hotel als auch bei diversen Fernsehsendern an und fragten – getarnt als Journalisten – wann der große Stunt stattfinden würde. Umgehend gab das Ceasars Hotel die Genehmigung und der Sender ABC sicherte zu, die Übertragungsrechte zu kaufen, würde der Stunt spektakulär genug. Und dafür sorgte Knievel.

Dem war nämlich klar, dass er den Stunt nicht schaffen würde. Außerdem wusste er genau, wo er stürzen würde und wo deswegen die Kameras positioniert sein müssten. Knievel zog den Stunt durch. Als er 29 Tage später mit gebrochenem Becken und mehreren gebrochenen Rippen aus dem Koma erwachte, war er eine nationale Sensation. ABC spielte die Aufnahmen rauf und runter.

Die Anfänge von Evel Knievel

Das war die Trägerrakete, die seine Karriere in nie für möglich gehaltene Höhen katapultieren sollte. Er sollte zu einem Megastar werden. Seine Actionfiguren waren zeitweise das meistverkaufte Spielzeug in den USA. Als ihm die US-Regierung verbot, mit einem Raketen-Motorrad über den Grand Canyon zu springen, kaufte er sich einfach sein eigenes Stück Canyon und wagte sich dort an einen Sprung.

Die deutsche Industrie ist in der Krise. Und damit gewinnt "Decoupling" auch wieder an Bedeutung. Vor allem die Autoindustrie steckt mit Blick auf China in einer Sackgasse. Zusammenfassung:punkt-am-ende.work/2026/01/08/d…Vollständige Geschichte (Paywall):table.media/china/thema-…

Christian Domke Seidel (@domkeseidel.bsky.social) 2026-01-08T13:43:37.439Z

Doch sein Start war äußerst holprig. Vorsichtig formuliert. Um durchzukommen, zockte er etwa die tschechische Eishockey-Nationalmannschaft ab. Wie es zu all dem kam, was Evel Knievel in London trieb, und wie ein Mensch, der Zeit seines Lebens Alkohol und Schmerzmittel im Blut hatte, so etwas wie ein Athlet sein konnte, erfährt man im Autorevue-Podcast „Die Rampensau“. Für den habe ich mein Porträt über Evel Knievel vertont.

Dazu passende Geschichten

Passend zur eher wilden Legende von Evel Knievel gibt es hier die Kultautos aus einem halben Jahrhundert Automobilgeschichte. Etwas aktueller ist der Wandel auf dem deutschen Automarkt. Mittlerweile sind chinesische Marken ein Must-Have für die Autohändler. Doch den Herstellern aus der Volksrepublik droht Ungemach. Wegen Verstößen gegen die Softwarelizenzen hat die Kanzlei JUN legal die Marke MG verklagt. Ein wegweisender Prozess für chinesische Hersteller genauso wie für westliche.


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