The IT-Crowd geht in Rente

Das Meme Have you tried turning it off and on again von IT Crowd als Symbolbild für den IT-Fachräftemangel.

Der IT-Branche in Österreich fehlen rund 24.000 Fachkräfte. Bei gerade einmal 83.000 Beschäftigten insgesamt. Das Problem wird sich weder kurz- noch mittelfristig lösen lassen.

  • Fachkräftemangel in der IT-Branche.
  • Outsourcing als Lösung.
  • Eine Geschichte für Net Professionals.

Der demografische Wandel findet auch digital statt. Viele der Technologien, die heute Basis für unseren Alltag sind, haben ihre Wurzeln in den 1980ern und 1990ern. Programmiert von den IT-lern der Babyboomer-Generation. So zum Beispiel die Software für den internationalen Bankenverkehr. Die basiert auf der Programmiersprache PLI. Weil die aber veraltet ist, wird sie kaum genutzt. Und mit den Programmierern von damals geht auch das Fachwissen in Pension. Die ganze Geschichte gibt es bei Net Professionals.

Mangelhafte Ausbildung in der IT-Branche

Theoretisch ließe sich Problem mit Lehrlingen lösen. Die Experten könnten ihr Wissen weitergeben. Das funktioniert in Österreich aber nicht. Aktuell gibt es gerade einmal 800 Auszubildende in diesem Bereich. Damit hat die Branche eine Ausbildungsquote von 1,1 Prozent. Zum Vergleich: Das Handwerk hat eine vergleichbare Firmenstruktur (viele kleine und mittlere Unternehmen) und hat eine Quote von sechs bis sieben Prozent.

Kein Wunder. Es gibt in der Branche kaum moderne Ausbildungen. Weder Cybersecurity noch Green IT finden sich in den Lehrplänen. Eher im Gegenteil. Es gibt Abschlussprüfungen, die mit Software gemacht wird, die in der Praxis längst nicht mehr verwendet wird.

Während sich viele Branchen über ihren selbstgemachten Fachkräftemangel beschweren, der zu großen Teilen mit schlechter Bezahlung und miserablen Arbeitsbedingungen zusammenhängt, hat die IT-Branche ein echtes Problem. Die Gewerkschaft GPA rechnet vor, dass rund 24.000 Fachkräfte fehlen. In einer Branche mit gerade einmal 83.000 Beschäftigten. Das stellt nicht nur IT-Unternehmen vor Probleme. Denn Firmen aller Branchen und Industrien brauchen diese Fachkräfte, um ihre EDV am Laufen zu halten.

Mit Outsourcing den Fachkräftemangel umgehen

Eine Lösung könnte Outsourcing sein. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist die EDV nur ein unterstützender Service, damit das eigentliche Geschäft ordentlich geführt werden kann. IT-Firmen haben sich aber genau darauf spezialisiert. Das bedeutet, dass sie weniger Probleme haben, Fachkräfte zu bekommen. Auch, weil sie aufgrund moderner Software und flexibler Arbeitsbedingungen oft attraktiver für junge Arbeitnehmer sind.

Das Outsourcing der IT-Leistungen hat für kleinere und mittlere Unternehmen noch einen zweiten wichtigen Vorteil. Mittlerweile haben sich Cloud-Lösungen auf breiter Basis durchgesetzt. So können die Unternehmen ihre EDV leicht skalieren, arbeiten mit der neuesten Software und können sich auf modernen und sicheren Service verlassen.

Themen der Digitalisierung

Andere Themen der Digitalisierung sind beispielsweise NFT. Was sind NFT überhaupt? Auch Künstliche Intelligenz ist ein wichtiger Trend. An Dall-E lässt sich sehen, was in diesem Bereich schon möglich ist. Doch zu viel Automatisierung kann auch Probleme bereiten. So wissen viele Konzerne beispielsweise gar nicht, wohin ihre Werbegelder so fließen. Dadurch finanzieren sie oft Hass und Hetzt im Netz.

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